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Mindestlohn – der Lohn einer Vollzeitstelle muss zum Leben reichen

Am 1. Januar 2015 wurde in Deutschland flächendeckend ein Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde eingeführt – ab 1. Oktober dann 12,00 Euro pro Stunde. Bis auf wenige Ausnahmen ist dieser Mindestlohn für alle Arbeitgeber verbindlich. Abhängig von vertraglichen Regelungen bzw. Tarifverträgen galt eine Übergangsfrist bis zum 1. Januar 2017 – seit diesem Datum muss der Mindestlohn gezahlt werden.

Der Mindestlohn hat zum Ziel, die Existenz des Arbeitnehmers zu sichern. Langfristig soll er auf ein Niveau angehoben werden, das dem Arbeitnehmer ein hinreichendes Auskommen sichert, so dass er nicht mehr auf zusätzliche staatliche Leistungen (zum Beispiel Hartz-4-Aufstocker / Grundsicherungsleistungen) oder nichtstaatliche Hilfe (zum Beispiel Tafeln) angewiesen ist.