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Noch so viel Monat am Ende des Geldes – günstiges und leckeres Essen

Ein Haufen Geldscheine.
Ein Haufen Geldscheine.

Das Monatsbudget ist nahezu aufgebraucht, doch leider sind noch einige Tage bis zum nächsten Geldeingang zu überbrücken. Da muss es günstig sein, aber lecker natürlich auch. Vielleicht sind sogar noch ein paar Reste vorhanden, dann könnte älteres Essen verwertet werden, um ein ganz neues Gericht zu zaubern. Hauptsache sparsam, damit es nicht zu teuer wird. Was es braucht, sind also günstige Rezepte für den schmalen Geldbeutel. Hier sind fünf leckere Rezepte, die sich garantiert jeder leisten kann.

1. Rezepte rund um die Nudel

Nudeln sind ideal als sparsame Mahlzeit, wenn das Geld mal wieder etwas knapp wird. Gerade Nudeln mit Tomatensauce lassen sich schnell, einfach und besonders günstig kochen. Unabhängig von den zwei Rezeptvorschlägen weiter unten ist das Geniale an Nudeln aber auch, dass sie sich mit nahezu allem kombinieren lassen. Aus Resten kann schnell noch eine Soße gekocht werden, und selbst Nudeln, zu denen nur etwas Gemüse hinzugefügt wird, schmecken bereits frisch und lecker. Am wichtigsten aber: Nudeln machen satt und das zum kleinen Preis.

1.1 Spaghetti mit Tomatensauce

Der Klassiker unter allen Nudelgerichten, den wohl jeder mag, dürften Spaghetti mit Tomatensauce sein. Viele greifen hier zur teuren Fertigpackung, obwohl Nudeln mit Tomatensauce auch spielend leicht selbst gekocht werden können. Günstiger sind sie dann meist auch.

Zutaten: Spaghetti, 1 Dose Tomatenmark, 1 Päckchen passierte Tomaten, Gewürze

  1. Spaghetti in einem Topf mit Wasser kochen. Das Wasser unbedingt kräftig salzen, damit die Nudeln Geschmack aufnehmen.
  2. Das Tomatenmark mit etwas Butter im Topf erhitzen und ganz leicht brutzeln lassen.
  3. Zur Tomatenmark-Butter-Mischung, nun das Päckchen mit passierten Tomaten kippen, um das Ganze abzulöschen.
  4. Alles etwas einkochen lassen und dann mit viel Salz und Pfeffer sowie natürlich Basilikum würzen.
  5. Mit einem Schluck Milch oder einem zusätzlichen Stück Butter kann die Tomatensauce etwas „weicher“ gemacht werden, falls ein eher sanfter Geschmack bevorzugt wird.

1.2 Köstliche Käsenudeln

Wer am Ende des Monats kein Geld mehr übrig hat, möchte sparen, wo es nur geht. Günstig und lecker sind da natürlich auch Käsenudeln. Die lassen sich kinderleicht kochen und die Zutaten, wenn diese überhaupt so genannt werden können, sind eigentlich in jedem Haushalt bereits vorhanden.

Zutaten: Nudeln, Käse

  1. Nudeln kochen. Am besten Nudellocken, denn die nehmen den Käse später am besten auf.
  2. Käse mit einer Reibe möglichst fein in eine Schüssel reiben. Sollen Reste verwertet werden, beispielsweise Käseaufschnitt bzw. Scheiben, sollten diese mit dem Messer in möglichst kleine Stücke geschnitten werden.
  3. Sind die Nudeln fertig, einfach das Wasser abgießen und die Nudeln mit dem zerkleinerten Käse vermengen. Klingt einfach, ist auch einfach, vor allem aber auch überraschend lecker und blitzschnell zubereitet.

2. Butterbrot, Stulle, Bemme

Am einfachsten und am Ende wohl auch am günstigsten dürfte das Butterbrot sein. Es füllt den Magen, macht lange satt und kann mit so ziemlich jeder Zutat bestrichen oder belegt werden. Das macht es gerade zur Resteverwertung besonders praktisch. Ist noch ein bisschen Käse oder Wurst übrig geblieben? Liegt noch eine einsame Gurke im Kühlschrank? Müssen die Tomaten weg, weil sie langsam weich werden? Dann rauf auf die Scheibe Brot damit, denn dort schmeckt eigentlich so ziemlich alles, je nach den eigenen Vorlieben.

Wer sparen möchte, sollte allerdings nicht zu abgepacktem Brot greifen. Zum einen sind die Preisunterschiede zum Bäckerbrot gar nicht so groß, wie häufig gedacht wird. Zum anderen liefern die Brote aus dem Supermarktregal oft kein befriedigendes Sättigungsgefühl. Lieber zum Brot von der Theke greifen, mit leckerer Kruste, dieses dick aufschneiden und dann von dem besseren Sättigungsgefühl profitieren.

3. Selbstgemachte Pizza

Nicht viel Geld, um extra noch frische Zutaten einzukaufen? Macht nichts, denn dann empfiehlt sich eine schnelle und frisch zubereitete Pizza. Tomatenmark für den Notfall lässt sich gut einplanen, ein Päckchen mit Trockenhefe kann ebenfalls im Schrank lagern und so lässt sich auch mal spontan eine Pizza herbeizaubern. Die geht schnell, schmeckt jedem und ist günstig.

3.1 Pizzateig mit Hefe

Der Pizzateig wird üblicherweise mit Hefe realisiert. Dabei ist das Grundrezept denkbar einfach. Am wichtigsten ist, dass der Pizzateig nach dem Kneten genügend Zeit zum Ruhen bekommt, damit die Hefe arbeiten und der Teig aufgehen kann.

Zutaten: 500 Gramm Mehl, 250 Milliliter Wasser, 1 Teelöffel Salz, 1 Esslöffel Öl, 1 Packung Trockenhefe

  1. Mehl und Salz in eine Schüssel geben.
  2. Die Hefe in 250 Milliliter lauwarmem Wasser auflösen.
  3. Die Wasser-Hefe-Mischung zusammen mit dem Salz und dem Öl in die Schüssel mit dem Mehl geben und gut durchkneten bzw. mit den Rührstäben des Mixers bearbeiten.
  4. Ist der Teig verknetet, die Schüssel mit einem Küchenhandtuch abdecken und den Teig an einer warmen Stelle ruhen lassen, damit die Hefe arbeiten kann.
  5. Fertig ist der Pizzateig.

3.2 Pizzateig mit Backpulver

Hefe hat nicht jeder im Haus. Glücklicherweise kann der Pizzateig auch problemlos mit Backpulver hergestellt werden. Der geht dann zwar nicht so schön und fluffig auf, schmeckt aber dennoch hervorragend und ist sogar etwas dünner und damit auch knuspriger.

Zutaten: 500 Gramm Mehl, 250 Milliliter Milch, 1 Teelöffel Salz, 2 Esslöffel Öl, 5 Teelöffel Backpulver.

  1. Milch, Salz und Öl in eine Schüssel geben. Ist keine Milch im Haus, kann auch Wasser verwendet werden, dann verliert der Teig aber sein weiches Mundgefühl.
  2. Mehl und Backpulver miteinander vermengen und dann nach und nach in die Schüssel mit der Milch geben, während alles mit den Knethaken vermengt wird.
  3. Fertig. So einfach geht ein Pizzateig mit Backpulver.

Fertigstellung der Pizza: Ist der Pizzateig fertig, wird dieser mit etwas Tomatenmark bestrichen, welches je nach Geschmack auch noch mit Wasser verdünnt werden kann. Als Belag kommt so ziemlich alles in Frage, was der heimische Kühlschrank hergibt. Von Zwiebeln über Salami und Schafskäse bis hin zu Spinat oder Paprika ist alles erlaubt. Am Ende mit Käse bestreuen und das Ganze im Ofen backen lassen. Guten Appetit!

4. Arme Ritter

Zubereitung von Arme Ritter.
Zubereitung von Arme Ritter.

Die Süßspeise Arme Ritter hat ihren Namen nicht von ungefähr. Bereits im 14. Jahrhundert wurde das Rezept in einem Kochbuch erwähnt. Heute ist es für viele eine leckere und schnelle Mahlzeit, die noch dazu sehr günstig ist und altes Essen verwertet. Das Beste daran: Arme Ritter kann auch der schlechteste Koch kochen.

Zutaten: Toastbrot oder alte Brotscheiben, Eier, Milch, Zucker

  1. Eier mit Milch und Zucker verrühren.
  2. Die Brot in die Flüssigkeit legen und von beiden Seiten kurz einweichen lassen.
  3. Das eingeweichte Brot in die erhitzte Pfanne legen und von beiden Seiten goldbraun und knusprig braten.
  4. Mit etwas Zucker bestreuen, je nach eigenem Geschmack.

Das Schöne an Arme Ritter ist, dass problemlos alte Brot- oder Toastscheiben verwendet werden können. Durch das Einweichen in der Milch werden diese wieder weich und anschließend knusprig gebraten. Wer Reste verwerten möchte, ist mit Arme Ritter also besonders gut beraten.

5. Der leckere Auflauf

Ein Auflauf ist ideal, wenn das Geld knapp ist und/oder noch Reste vorhanden sind. Denn im Grunde kann in so einen Auflauf so ziemlich alles untergemischt werden, Hauptsache, es passt irgendwie zusammen und schmeckt. Außerdem kann ein Auflauf sowohl mit Kartoffeln als auch mit Nudeln gebacken werden.

5.1 Kartoffelauflauf

Besonders lecker und einfach herzustellen ist der Kartoffelauflauf. Für diesen braucht es nicht viel, nur etwas Zeit und Hunger.

Zutaten: Kartoffeln, Erbsen-und-Möhren-Gemüse, Sahne, Käse

  1. Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden.
  2. Kartoffelscheiben in einem Topf mit Salzwasser vorkochen, so dass sie weich, aber noch nicht zu weich sind. Dann etwas abkühlen lassen und in eine Auflaufform legen. Immer eine Schicht Kartoffelscheiben, eine Schicht Erbsen-und-Möhren-Gemüse. Hier kann übrigens so ziemlich jedes Gemüse verwendet werden, je nach eigenem Geschmack.
  3. Am Ende das Ganze mit Sahne übergießen, so dass Kartoffeln und Gemüse gut bedeckt sind und förmlich in der Sahne schwimmen.
  4. Mit geriebenem Käse bedecken und im Ofen goldbraun überbacken.

5.2 Nudelauflauf

Der Nudelauflauf ist im Vergleich mit dem Kartoffelauflauf etwas leichter zuzubereiten und manch einer mag vielleicht auch einfach keine Kartoffeln. Auch hier kann so ziemlich jedes Gemüse untergemischt werden, wie bei fast allen Aufläufen.

Zutaten: Nudellocken, Brokkoli, Sahne, Käse

  1. Nudeln in Salzwasser vorkochen, aber nicht ganz weich kochen. Sie sollten ihren Biss behalten.
  2. Brokkoli vom Strunk lösen und die einzelnen kleinen Röschen in Salzwasser kochen, aber nur, bis diese bissfest sind.
  3. Beides zusammen in einer Auflaufform vermengen und mit viel Sahne übergießen, so dass alles ein wenig in der Sahne schwimmt.
  4. Mit Käse bestreuen und goldbraun überbacken.

Mit wenig Geld ein leckeres Essen kochen

Das waren nun Rezepte, die weder viel Geld noch eine Menge Kochkenntnisse voraussetzen. Derartige Gerichte lassen sich sparsam und schnell von jedermann kochen, auch wenn das Geld am Ende des Monats vielleicht ein bisschen knapp wird. Gerade die Tomatensauce ist ein schönes Beispiel dafür, wie mit wenig Aufwand gekocht werden kann und das Ergebnis immer noch individuell und lecker ausfällt, also nichts mit der üblichen Fertigpackung Nudeln zu tun hat. Hier findet jedenfalls jeder eine Inspiration und vielleicht sogar sein neues Lieblingsrezept.