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Noch so viel Monat am Ende des Geldes – mögliche Geldquellen

Ein Haufen Geldscheine.
Ein Haufen Geldscheine.

Das Geld wird knapp, das Konto ist leerer als leer, dennoch braucht es hin und wieder ein paar Euro, um anständig leben zu können. Für leckeres Essen zum Beispiel, oder auch nur, um wenigstens einmal im Monat das Schwimmbad oder Kino besuchen zu können. Auch Altersarmut ist ein großes Thema und sorgt oft dafür, dass das verfügbare Geld einfach nicht mehr für den gesamten Monat ausreicht. Und wer Kinder hat, steht sowieso ständig unter Kostendruck, denn egal ob es um Schulsachen, Anziehsachen, Spielzeug oder das neuste Videospiel geht, all das kostet eine Menge Geld. Zum Glück gibt es einige Geldquellen und Möglichkeiten, mit denen nebenher ein paar Euro zusätzlich verdient werden können. Solche Geldquellen sind prinzipiell auch erst einmal für jeden nutzbar, manchmal muss nur der eigene Stolz ein wenig beiseitegeschoben werden. Welche Möglichkeiten es gibt, sich nebenbei eine Kleinigkeit zu verdienen, und welche davon besonders empfehlenswert sind, darum geht es in diesem Artikel.

Pfandflaschen bzw. Flaschen sammeln

Viele Plastikflaschen, viel Geld.
Viele Plastikflaschen, viel Geld.

Besonders einfach und für nahezu jeden umzusetzen ist das Aufsammeln von Pfandflaschen. Überall liegen sie herum, und nach Events oder Feiern sind auch die meisten Mülleimer geradezu vollgestopft mit dem wertvollen Gut. Je nach Flasche gibt es schon einmal bis zu 25 Cent, was eine ganze Menge ist. Vier Pfandflaschen aufgesammelt, schon ist der erste Euro erwirtschaftet. Das kann nicht nur jeder auf dem Nachhauseweg erledigen, es ist heutzutage auch relativ anonym, da die gesammelten Pfandflaschen nicht mehr persönlich abgegeben werden müssen, sondern lediglich in den Automaten geschoben werden. Peinlich muss dies also niemandem sein. Wer jeden Tag auf dem Heimweg vier Flaschen mit zum Pfandautomaten nimmt, hat im Monat lockere 30 Euro mehr zur Verfügung. Doch mal ehrlich: Es liegen mehr als nur vier Flaschen pro Tag herum.

Auxmoney

Mit Auxmoney wird es Privatpersonen besonders leicht gemacht, mit möglichst wenig Aufwand einen Kredit zu erhalten. Der Clou bei der Sache: Der Kredit stammt bei Auxmoney nicht von einer Bank im herkömmlichen Sinne, sondern kommt von unterschiedlichen Privatanlegern. So lässt sich auch ohne viel Umwege und Zusatzgebühren ein Kredit auf die Beine stellen, selbst wenn dieser von einer Bank vermutlich niemals gewährt werden würde. Das Modell »Privatperson leiht an Privatperson« ist recht fair und für beide Seiten entsprechend praktisch. Ist das Geld also mal knapp, hilft Auxmoney bei einem kleinen Kredit, der dann ganz entspannt zurückgezahlt werden kann. Das eignet sich vor allem, wenn eine teure Anschaffung notwendig wird oder das Geld am Ende des Monats knapp geworden ist.

Zum Angebot: auxmoney.com/ (externes Angebot)

Pfandleihe

Die klassische Pfandleihe dürfte inzwischen eigentlich jeder kennen, schließlich gibt es unzählige Pfandleihen, bei denen schnell ein An-/Verkauf getätigt werden kann. Das Modell funktioniert so: Ein wertvoller Gegenstand wird finanziell bewertet und die Pfandleihe zahlt das Geld anschließend aus. Derjenige, der den Gegenstand erbracht hat, bekommt nun Zeit, den Gegenstand bei Bedarf zurückzukaufen. Schafft er das nicht, verkauft die Pfandleihe das Objekt und behält die Einnahmen entsprechend ein. Es wird also ein Pfand hinterlegt, dessen aktueller Wert ausgezahlt wird. Wird das Pfand nicht abgeholt, landet es im Verkauf und ist weg. Wer Wertgegenstände besitzt, kann so schnell mal einige Euro erhalten, ohne diese direkt verkaufen zu müssen.

Lotto spielen

Die Hoffnung auf einen hohen Gewinn.
Die Hoffnung auf einen hohen Gewinn.

Auch Lotto spielen kann unter Umständen eine interessante Einnahmequelle sein. Vor allem ist es aber eine Hoffnung auf den großen Gewinn. Da der Lottoschein selbst außerdem nicht so viel kostet, wie viele vermuten, lohnt es sich durchaus, hin und wieder mal eine Runde zu spielen. Es muss ja nicht immer gleich der Jackpot sein, auch mit einem kleinen Lottogewinn lässt sich ein paar Monate gut leben.

Online-Casino bzw. Casino

Beim Online-Casino gibt es das klassische Glücksspiel. Wer hier Geld verdienen möchte, muss vor allem Disziplin beweisen. Gerade bei einem Spiel wie Poker ist es dann aber durchaus möglich, höhere Geldsummen zu gewinnen und sogar davon zu leben. Der ein oder andere kennt bestimmt die professionellen Pokerspieler aus Las Vegas, die nichts anderes machen, als Turniere zu spielen und mit den Gewinnen ihr Leben zu finanzieren. Wichtig ist nur, im richtigen Moment auszusteigen und möglichst strategisch zu spielen, denn all das bleibt auch immer eine Art von Glückspiel. Wer sich aber unter Kontrolle hat und die Spiele beherrscht, kann in einem Online-Casino durchaus den ein oder anderen Euro dazuverdienen. Und mit ein bisschen Glück lässt sich vielleicht auch mal der große Jackpot knacken.

Blutspender oder Plasmaspender

Ein Thema, welches noch sehr unterschätzt wird, ist die Blut- bzw. Plasmaspende. Für die erste Blutspende wird in aller Regel meist nichts gezahlt, doch wer regelmäßig kommt, erhält häufig die sogenannte Aufwandsentschädigung. Diese variiert stark und für die klassische Blutspende gibt es außerdem etwas weniger als für eine Plasmaspende. Eine Beispielrechnung mit ca. 50 Euro pro Spende ergibt, dass bei 45 Spenden (maximale Anzahl für eine Plasmaspende pro Jahr laut der Uniklinik Leipzig) eine Summe von 2250 Euro herauskommt. Selbst wenn es bei einigen Blutspendeanbietern also weniger Geld gibt, lässt sich allein durch solche Spenden bereits ein kleines Monatsgehalt erwirtschaften. Wer also keine Angst davor hat und bereitwillig helfen möchte, kann so sein monatliches Budget deutlich aufstocken und gleichzeitig etwas Gutes tun.

Zum Angebot: blutbank.uniklinikum-leipzig.de (externes Angebot)

Tiere betreuen und Gassi gehen

Am schwarzen Brett im Supermarkt oder im Gemeindehaus hängen häufig Zettel mit ganz verschiedenen Angeboten. Doch fast immer hängt auch ein Zettel am Brett, der eine Haustierbetreuung gegen Taschengeld verspricht. Viele zahlen nämlich sehr gerne ein paar Euro dafür, dass ihr Hund auf einem täglichen Spaziergang seinen verdienten Auslauf erhält. Manchmal geht es sogar um eine Ganztagsbetreuung, beispielsweise wenn die Besitzer des Tieres im Urlaub sind oder eine Reise planen. Wer Tiere mag, kann mit der Betreuung also nebenher ein wenig Geld verdienen. Oft ist es sogar problemlos möglich, mit mehreren Hunden auf einmal Gassi zu gehen, so dass sich die Einnahmen entsprechend verdoppeln oder verdreifachen. Augen offen halten, denn solche Gesuche kann jeder erfüllen und dementsprechend schnell ist der Job vergeben.

Kinder oder Babys betreuen

Die Betreuung von Haustieren ist eine Sache, doch natürlich geht das Ganze auch mit Kindern. Babysitting ist die klassische Kinderbetreuung, bei der junge Menschen oder verantwortungsvolle Tagesmütter auf die Kleinen aufpassen sollen. Auch hier gibt es gutes Geld, was allerdings jeweils individuell ausgehandelt werden muss. Und wer seinen Job als Babysitter besonders vorbildlich erledigt, erhält oft sogar noch Folgeaufträge oder Empfehlungen, denn Paare mit Kindern kennen meist noch viele andere Paare mit Kindern. So kommt es schnell zu einem echten Netzwerk und dementsprechend lässt sich mit der Betreuung von Kindern und Teenagern jede Menge Geld einnehmen. Vertrauen ist hier allerdings das Zauberwort, denn ohne Empfehlungen und das Vertrauen der Eltern wird es mit diesem Nebenjob meist nichts.

Haushaltshilfe

Kinder, die zum Sport gefahren werden wollen. Die Spülmaschine, die sich nicht von selbst ein- und ausräumt. Die Waschmaschine, die die dreckige Sportkleidung wieder sauber wäscht. Der Boden, welcher vom Hund total verdreckt wurde. Es gibt im Haushalt jeden Tag eine Menge Aufgaben zu erledigen, und in der heutigen Zeit ist es oft schwer, jede davon selbst zu meistern. Viele sind beispielsweise voll berufstätig, leisten sich dafür aber eine Haushaltshilfe. Die erledigt all diese Aufgaben und bekommt dafür dann ein entsprechendes Gehalt oder Taschengeld gezahlt, je nachdem, wie häufig sie diese Aufgaben übernimmt und wie viel Zeit sie benötigt. Als Haushaltshilfe ein wenig Geld zu verdienen, kann sich also durchaus lohnen.

Einkaufshilfe

Eine Haushaltshilfe kümmert sich meist nur um den eigentlichen Haushalt, nicht aber um externe Dienstleistungen wie beispielsweise den Einkauf. Gerade ältere Menschen benötigen daheim oft auch gar keine fremde Hilfe, können allerdings nicht mehr so gut laufen, so dass ihnen jemand den Einkauf abnehmen muss. Ein wunderbarer kleiner Nebenverdienst, der noch dazu den älteren Mitgliedern unserer Gesellschaft hilft. Einmal pro Woche einkaufen gehen müssen die meisten Menschen außerdem sowieso, warum also nicht gleich den Einkauf für jemand anderes miterledigen und sich so ein paar Euro dazuverdienen. Geht ganz einfach und viele ältere Menschen sind sehr froh, wenn ihnen jemand das mühsame Einkaufen abnimmt.

Zimmer oder Sofa vermieten

Couchsurfing, Airbnb – jeder kennt diese Begriffe, doch kaum einer denkt daran, auch selbst auf derartigen Plattformen aktiv zu werden. Dabei ist es so einfach, die eigene Couch, ein Zimmer oder bei Abwesenheit sogar die gesamte Wohnung anzubieten. Plattformen dafür gibt es inzwischen jede Menge. Vom einfachen Platz als Schlafgelegenheit bis hin zum eigenen Haus als Domizil für Feriengäste reicht die Palette der Möglichkeiten. So kann schnell und einfach privat ein bisschen Geld erwirtschaftet werden, und je nachdem, was ihr euren Gästen zu bieten habt, gibt es dann unter Umständen sogar noch ein kleines Trinkgeld als Bonus. Den eigenen Schlafplatz zu vermieten kann sich daher durchaus lohnen, hat aber natürlich auch wieder mit einem gewissen Grundvertrauen zu tun.

Erotische Dienste verkaufen

Was sich ebenfalls lohnen kann, weil es besonders einfach umzusetzen ist, ist das Angebot erotischer Dienstleistungen. Auf einschlägigen Websites kann beispielsweise eine Webcam-Show gestartet werden. Dort verdient der am meisten, den die Nutzer gerne sehen möchten. Auch Websites, auf denen Nacktbilder verkauft werden, gibt es derzeit jede Menge, genau wie Auktionsplattformen, auf denen allerlei Dienstleistungen zum Thema Erotik angeboten werden können. Eine erotische Massage zum Beispiel, aber auch getragene Unterwäsche, Strumpfhosen und mehr, speziell für Fetischisten. Was zunächst ein wenig abschreckend wirkt, bringt am Ende viel Geld ein. Hier muss jeder für sich selbst entscheiden, wie weit er gehen möchte, denn getragene Unterwäsche kann unter Umständen auch anonym verkauft und verschickt werden, während eine erotische Massage natürlich die persönliche Anwesenheit erfordert.

Betreuung alter Menschen

Alte Menschen sind häufig sehr einsam. Damit sollte per se zwar kein Geld verdient werden, doch viele ältere Menschen sind bereit, sich die passende Gesellschaft zu erkaufen. Für einen Besuch pro Woche, eine Stippvisite im Monat – hier kommt es ganz auf den Einzelfall an. Viele ältere Menschen freuen sich jedenfalls über etwas Gesellschaft und zahlen dafür unter Umständen dann auch gerne ein paar Euro. Möglich wäre auch, dass für die älteren Herrschaften gekocht wird, um ihnen beispielsweise ein gemeinsames Abendessen zu ermöglichen.

Gartenpflege

Viele sind mit ihrem Garten komplett überfordert. Was erst einmal so nett klingt, um nach der Arbeit im Grünen sein Bier zu genießen, ist in Wirklichkeit sehr anstrengend, denn wird ein Garten nicht gepflegt, sieht er schon nach wenigen Wochen wild und verwüstet aus. Übernimmt eine Gärtnerei die Pflege, wird das allerdings sehr schnell sehr teuer. Deshalb wird für die Gartenpflege gerne eine private Hilfe gesucht. Das ist eine große Chance, dauerhaft ein paar hundert Euro zu verdienen, denn Rasen mähen, die Hecke schneiden und Beete von Unkraut befreien bedarf viel Zeit und wird in der Regel daher auch gut bezahlt. Eine tolle Chance, die eigenen Geldreserven aufzubessern.

Handel mit Aktien

Die Hoffnung auf steigende Kurse und gute Dividenden.
Die Hoffnung auf steigende Kurse und gute Dividenden.

Eine ebenfalls sehr vielversprechende Möglichkeit ist die Investition in Aktien oder Fonds. Wer regelmäßig in verschiedene Unternehmen investiert oder sich über einen Fonds etwas Sicherheit verschafft, kann damit dauerhaft Geld verdienen. Das ist kein Hexenwerk und im Idealfall gibt es bei den Aktien sogar Ausschüttungen an die Aktionäre. Aktien können also eine praktische Wertanlage sein, um sich damit den ein oder anderen Euro zusätzlich zu verdienen. Natürlich eignen sich Aktien auch, um gegen die weit verbreitete Altersarmut zu kämpfen und später ein größeres Portfolio an wertvollen Aktienpaketen zu besitzen, die dann entsprechend veräußert werden können.

Was darf nebenher verdient werden?

Viel wichtiger als die Frage, wie etwas dazuverdient werden kann, ist die Frage, wie viel überhaupt verdient werden darf. Arbeitslose und Hartz-4-Empfänger haben klare Grenzen, doch auch Schüler, Arbeitnehmer oder Rentner dürfen in Deutschland nicht einfach beliebig viel Geld steuerfrei hinzuverdienen. Ob Steuern gezahlt werden müssen, ist von bestimmten Grenzen und Freibeträgen abhängig. Hinweis: Regeln und Gesetze verändern sich. Um nicht versehentlich einen Fehler zu begehen, sollten Grenzen und Regelungen bezüglich der Einnahmen immer noch einmal gesondert geprüft oder bei der zuständigen Behörde erfragt werden.

Schüler: Schüler dürfen selbstverständlich Geld verdienen, müssen dabei aber ebenfalls auf gewisse Grenzen und Regeln achten. Beziehen die Eltern zum Beispiel Hartz 4, dürfen die Kinder nicht mehr als vier Wochen jobben und damit auch nicht mehr als 1.200 Euro verdienen. Verdienen sie mehr, werden den Eltern unter Umständen die Bezüge gekürzt.

Weitere Informationen: Aktuelle Regeln für Schüler. (externes Angebot)

Arbeitnehmer: Wer einer regulären Beschäftigung nachgeht, muss sich an geltende Gesetze halten. Allgemein dürfen hier nur 410 Euro (ab 1. Oktober 2022 wird auf 520 Euro monatlich erhöht) zusätzlich im Monat verdient werden, ohne Steuern oder Sozialabgaben zahlen zu müssen.

Weitere Informationen: Aktuelle Regeln für Arbeitnehmer. (externes Angebot)

Hartz-4-Empfänger: Auch Hartz-4-Empfänger dürfen sich einen gewissen Freibetrag dazuverdienen, der nicht mit Hartz 4 verrechnet wird. Dieser liegt bei 100 Euro brutto im Monat. Wer mehr verdient, aber maximal 1.000 Euro pro Monat, darf 20 Prozent davon behalten. Wer mehr als 1.000 Euro im Monat verdient, darf hingegen nur noch 10 Prozent einbehalten. Zusätzlich zu dem Freibetrag von 100 Euro, versteht sich.

Weitere Informationen: Aktuelle Regeln für Hartz-4-Empfänger. (externes Angebot)

Rentner: Für die meisten Rentner besteht nicht nur die Möglichkeit, sich etwas zur Rente hinzuzuverdienen, es besteht auch echter Bedarf, da die eigene Rente kaum noch ausreicht. Glücklicherweise dürfen auch Rentner noch Geld verdienen.

Weitere Informationen: Aktuelle Regeln für Rentner. (externes Angebot)

Verdienen darf also jeder eine Kleinigkeit und so lohnt es sich meist auch, zumindest bis an die jeweiligen Grenzen und Freibeträge. Da sich einige hundert Euro außerdem relativ einfach verdienen lassen, kann das eigene Budget auch mit wenig Aufwand schnell mal etwas aufgestockt werden. Ein Versuch ist es ganz sicher wert. Welche Möglichkeiten es gibt, wurde oben bereits ausführlich erläutert.